Lessing-Gymnasium Döbeln

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30.06. Abiturienten laden ins Cabisino ein

Auf dem Schulhof des Lessing Gymnasiums Döbeln weht rot-weißes Flatterband im Wind, lauter Bass schallt die Straße entlang und ein Pokertisch ist in der Mitte aufgebaut.

„Heut’ gibt es kontrolliertes Chaos“, sagt Schulleiter Michael Höhme und ist stolz auf seinen diesjährigen Abiturjahrgang. „Es gibt dreimal die Note 1.0! Allgemein ist es ein sehr guter Jahrgang. Der Durchschnitt ist 2,12 – das ist extrem gut.“ Neben Inga Lehle und Emely Lange ist auch Cedric Vogel Jahrgangsbester. Von den Punkten gerechnet hat der Achtzehnjährige sogar einen Schnitt von 0,9. Als Leistungskurse hat er Mathe und Physik belegt. In welche Richtung er nun studieren wird, ist noch offen. „Es wird etwas Naturwissenschaftliches und hier in Sachsen. Aber was, ist mir ziemlich egal, die Hauptsache ist, dass es Spaß macht.“ Er setzt sich die Sonnenbrille wieder auf und geht zurück zu seinem Jahrgang.

Die tragen alle dunkelgrüne Pullis, auf denen vorn „Cabisino – um jeden Punkt gepokert“ steht. Auf der Bühne übernimmt Kim die Moderation und kündigt die einzelnen Tutoren an, welche die Oberstufe in den letzten zwei Jahren begleitet hat. Mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln werden die Lehrer nun auf den Schulhof gefahren. Vom Bollerwagen bis zum Traktor ist alles dabei. Für die Englischlehrerin wird unter königlicher Musik und mit Krönchen auf dem Kopf sogar der rote Teppich ausgerollt.
Dann finden sich alle Lehrer auf der Bühne am Pokertisch zusammen. Während ihnen die Regeln für Black Jack erklärt werden, raubt eine maskierte Bande die Schatzkiste, um welche die fünf Lehrkräfte spielen sollen. Durch das Lösen verschiedener Aufgaben können sich die Lehrer Hinweise erspielen. Mit einem Wettrennen, wobei sie zwischen Laufrad, Bobbycar, Trempeltraktor und Kinderroller wählen können, geht es los. Es folgt ein Quiz, bei dem die Lehrer die Bedeutung von Jugendworten erklären sollen. „wyld“, als Ausdruck für geil, können sie noch zuordnen. Bei „cringe“ und „Geringverdiener“ sieht das ganze schon anders aus. Gerade beim letzten Begriff vermuten sie: „Schüler sind Geringverdiener?“ Daraufhin johlt die Schülerschaft auf dem Schulhof empört. Moderatorin Kim klärt auf: „Als Geringverdiener wird ein Versager bezeichnet.“ Es folgt eine runde Reise nach Las Vegas, bei dem sich die Lehrerinnen und Lehrer um die begehrten Plätze auf den Stühlen streiten. Schließlich erhalten die Lehrer alle Hinweise, und so finden sie auch den Schatz im Gebüsch.

In einem Wettrennen treten die Schüler gegen ihre Tutoren an. Physiklehrer Hans-Ulrich Hohlfeld gewann. / Cedric Vogel erreichte zusammen mit zwei Mitschülerinnen einen Durchschnitt von 1,0. / Endlich das Abi in der Tasche.

Der Jahrgang 2022 hat die Oberstufe während der Corona-Pandemie absolviert. „Wir sind froh, dass wir unsere Zeugnisausgabe, den Abiball und auch das hier heute ohne Auflagen und Personenbegrenzungen mit allen feiern können“, sagt Maike Zaspel (17), sie möchte in Leipzig Informatik studieren. Auch der Schulleiter blickt zurück: „Im Gegensatz zu dem Jahr davor, ist das letzte Jahr gut abgelaufen. Wir hatten keine Schließung und auch wenn einzelne in Quarantäne waren, betraf es nie den ganzen Jahrgang.“ Nachdem der Schulhof heute wieder von Flatterband, Transparenten und Luftballons befreit wird, steht nur noch der Abiball am 9. Juli an.

Döbelner Allgemeine Zeitung
Juliane Staretzek
30.06.2022


Lehrer jagen Diamanten-Räuber

Unter dem Motto „Cabisino Royal" feiern die Döbelner Gymnasiasten ihren letzten Schultag. Dabei kommen sogar die Lehrer ins Schwitzen.

Die Abiturienten verwandelten den Schulhof des Lessing-Gymnasiums in ein großes Casino. Kein Wunder, hatten sie doch das Motto „Cabisino Royal - Um jeden Punkt gepokert" für ihren letzten Schultag gewählt. Das Programm stellten Maike Zaspel und Katharina Obst zusammen. Moderiert wurde es von Kim Kirchof und Jakob Meyer. Nachdem die Abiturienten sowohl in der Körnerplatzschule als auch im Haupthaus des Gymnasiums Süßigkeiten verteilten, begannen die Aktionen auf dem Schulhof.

Tutorin Katrin Niekrawietz (links) wurde mit einem alten Traktor auf den Schulhof gefahren. Danach begann das Programm der Zwölftklässler, die am Dienstag stimmungsvoll ihren letzten Schultag feierten. Zwölf von ihnen hatten einen Notendurchschnitt von 1,5 und besser. Foto: Dietmar Thomas

Den fünf Tutoren wurde in Aussicht gestellt, dass sie beim Spielen im Casino Diamanten gewinnen können. Doch die wurden geraubt. Um Hinweise, auf den Verbleib der kostbaren Steine zu bekommen, mussten die Tutoren verschiedene Spiele absolvieren. Dabei durften sie jeweils auf einen sportlichen und einen wissenschaftlichen Joker unter den Schülern zurückgreifen. Zu den Spielen gehörten eine Reise nach Las Vegas, eine Verfolgungsjagd sowie das Beantworten von anspruchsvollen Fragen bei „Wer wird Milliardär?" Und die hatten es in sich. Die Tutoren konnten nicht alle beantworten.
Von 61 Gymnasiasten haben 59 das Abitur. „Der Gesamtdurchschnitt liegt bei 2,1. Das ist eine sehr gute Leistung", sagte Schulleiter Michael Höhme.

Döbelner Anzeiger
Sylvia Jentzsch
30.06.2022

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