03.12. Neue Lesekönigin des LGD gekrönt

Neues Jahr, neues Glück – der Vorlesewettbewerb der Stiftung Buchkultur und Leseförderung geht in eine neue Runde.

Aus rund 600 000 Sechstklässlern werden in ganz Deutschland jährlich die besten Vorleser ermittelt, 7000 Klassensieger werden gekürt. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten zählt der Vorlesewettbewerb der Stiftung Buchkultur und Leseförderung, der bereits seit 1959 stattfindet, zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben.
Auch am LGD ist es seit langem Tradition, den besten Vorleser oder die beste Vorleserin der Klassenstufe 6 zu finden. Und so trafen sich am 26.11. in der Bibliothek unseres Gymnasiums die Klassensiegerinnen und –sieger (Lilly Jeschke aus der 6a, Mariella Richter aus der 6b, Mia Weinberg aus der 6c und Bela Schäfer aus der 6d), um im fairen Wettstreit den Schulsieger des Jahres 2019/20 zu ermitteln.

v.l.n.r.: Mia Weinberg aus der 6c, Mariella Richter aus der 6b, Frau Reiprich, Lilly Jeschke aus der 6a und Bela Schäfer aus der 6d

Begleitet und unterstützt wurden sie von Eltern und Großeltern, Mitschülern und ihren Deutschlehrerinnen. Als Jury konnten wir neben der Leiterin der Stadtbibliothek Frau Kleine und Deutschlehrerin Frau Richter auch Frau Panke-Deutscher von der „Buchoase“, die Journalistin und Redakteurin der „Döbelner Allgemeinen Zeitung“ Frau Engelmann-Bunk sowie Herrn Buschmann, den Schulelternsprecher, begrüßen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Roswitha Reiprich, Leiterin der Fachkonferenz Deutsch, erhielten die vier zunächst ihre Anerkennung für den Sieg im Klassenverband: eine Urkunde und – natürlich – ein Buch.
Anschließend präsentierten sie einen Ausschnitt aus einem Kinder- oder Jugendbuch, das sie im Vorfeld selbst ausgewählt hatten. Bela nahm seine Zuhörer mit in die spannende Welt von Harry Potter, dessen Abenteuer Joanne K. Rowling aufgeschrieben hat. Lilly hatte sich für das Buch „Nevermoor. Fluch und Wunder“ von Jessica Townsend entschieden. Mia machte die Anwesenden mit „Penny Maroux und das Geheimnis der 11“, einem Kinderbuch des Autors Oliver Schlick, bekannt. Mariella las abschließend eine Passage aus Dagmar Bachs „Zimt und ewig“ vor. Alle vier begeisterten die Zuhörer durch einen sehr gut vorbereiteten und ausdrucksstarken Lesevortrag.
In der zweiten Runde wurde es dann etwas schwieriger, denn es galt, einen unbekannten Text vorzulesen. Deutschlehrerin Kathrin Julich hatte dafür das Buch „Mein Sommer als Heidi“ der Autorin Alexa Hennig von Lange ausgewählt.
Im Mittelpunkt steht die 11-jährige Isla, die mit ihrer Mutter in Berlin lebt. Eigentlich will sie die Ferien auf dem Land verbringen, doch dann kommt alles ganz anders. Ihre Mutter fliegt überraschend nach Ibiza und Isla muss in die Schweiz zum Großvater, den sie im Alter von zwei Monaten zum letzten Mal gesehen hat. Ihre Freude hält sich natürlich in Grenzen.

Von den Erlebnissen Islas lasen unsere Wettbewerbsteilnehmer vor: Mariella über die Ankunft beim Großvater, Bela vom Versuch Islas, ein Meerschweinchen zu schnitzen, Mia über den Schwimmunterricht und Lilly vom Besuch in der Familie eines Jungen, den Isla kennen gelernt hat.
Nach den Lesevorträgen hatte die Jury die schwierige Aufgabe, den besten Vorleser oder die beste Vorleserin auszuwählen. Wahrlich keine leichte Aufgabe, denn jedem war es gelungen, das Publikum mit seinem Können in seinen Bann zu ziehen.
Doch bereits nach einer kurzen Beratung stand die Entscheidung fest: Mariella Richter heißt die neue Lesekönigin des LGD. Herzlichen Glückwunsch! Mariella wird ihre Krone für ein Jahr tragen und unser Gymnasium zu Beginn des neuen Jahres beim Regionalausscheid vertreten.
Dafür wünschen wir dir, liebe Mariella, viel Erfolg.

E. Klügel