16.09. Sprache, Abenteuer und Natur

Unsere Erfahrungen auf der Language Farm

Da wir die Bili-Klasse sind, war das Ziel unsere Klassenfahrt in diesem Jahr die Language Farm in Reckenbühl, Thüringen. Dort haben wir eine Woche lang mit den Betreuern und Betreuerinnen Englisch geredet und das mit Natur, Sport und Spaß verbunden.

Gestartet sind wir gleich in der zweiten Schulwoche am Montag um 8 Uhr an der Turnhalle und nach einer langen, lustigen Busfahrt sind wir gegen 13 Uhr in Reckenbühl angekommen. Es war eine große Umstellung, da wir, dort angekommen, direkt Englisch reden mussten. Am Montag wurde uns erst einmal das Gelände gezeigt und wir haben abends ein Lagerfeuer gemacht und gemeinsam gesungen. Von Dienstag bis Donnerstag hatten wir einen strukturierten Zeitplan mit verschiedenen Aufgaben. Wir wurden an diesen Tagen in Sprachgruppen und Projektgruppen eingeteilt. In den Projektgruppen haben wir an unseren Projekten „nature art“, „song writing“ und „vision board“ gearbeitet, welche wir dann Donnerstagabend vorstellen mussten. Die Arbeit an unseren Projekten war immer mit viel Spaß verbunden. In den Sprachgruppen haben wir an unseren eigenen Theaterstücken gearbeitet, welche wir ebenfalls Donnerstagabend vorgestellt haben.

Es gab jeden Tag ein anderes Thema, welches von dem jeweiligen Betreuer vorgestellt wurde. Wir haben außerdem coole, neue Sportarten wie Baseball und Cricket kennengelernt und Donnerstag sind wir in den umliegenden Wald gewandert und haben „Capture the flag“ gespielt. Unsere Freizeit haben wir in unseren Zimmern oder draußen verbracht. Es gab jeden Morgen und jeden Abend einen „morning –“ bzw. „evening circle“, bei dem wir einige Sekunden die Augen schließen und der Natur lauschen mussten. Dazu gab es jeden Tag eine Weisheit, am Montag lautete die zum Beispiel „There is a first time for everything“.

In unseren Sprachgruppen mussten wir zudem noch jeden Tag Geschirr spülen, Feuerholz sammeln oder Müll rausbringen. Unser Essen haben wir mittags und abends selber zubereitet. Am Freitag mussten wir das letzte Mal unsere Aufgaben erledigen und haben ein letztes Mal „morning circle“ gemacht. Am Freitag hieß die Weisheit „Home is where the heart is“. Uns ist dabei klar geworden, dass Zuhause nicht nur der Ort ist, an dem man wohnt, sondern Geborgenheit überall da entstehen kann, wo man zusammen etwas erlebt, lacht und sich wohlfühlt. Genau so war es für uns auf der Language Farm. Sie wurde fast zu einem zweiten Zuhause.

Wenn wir jetzt zurückblicken, erinnern wir uns an viele witzige, spannende und besondere Momente. Die Woche hat uns als Klasse echt zusammengeschweißt, und wir werden dieses Erlebnis bestimmt noch lange im Kopf behalten.

Annabell Scholz 8a