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15.09. LGD erneut "Digitale Schule"

Nur sieben Schulen aus ganz Sachsen wurden heute in den Räumen der Technischen Sammlungen Dresden vom Amtschef des Staatsministeriums für Kultus Wilfried Kühner und dem Geschäftsführer und Vorstand von MINT Zukunft e.V. Harald Fisch als “Digitale Schule” ausgezeichnet.

Das LGD hatte 2019 erstmal den Titel „Digitale Schule“ errungen. Gültig war das Qualitätslabel für drei Jahre. Es ist erfreulich, dass auch eine erneute Bewerbung in diesem Jahr erfolgreich war und wir rezertifiziert wurden. Die Jury hatte geprüft, ob im Bereich der digitalen Bildung neue Impulse gesetzt wurden. Mit der Einführung des medienwissenschaftlichen Profils gelang hier ein wesentlicher Impuls. Auch in einer Robotik-AG im Rahmen unserer Ganztagsschulangebote wurden Akzente gesetzt. Immer mehr halten bei uns digitale Medien und digitale Bildungskonzepte Einzug im tradierten Fachunterricht. Die Schule ist hier auf einem guten Weg. Durch die Umsetzung des Digitalpakts in diesem Schuljahr wird es nochmals eine Verbesserung der Ausstattung geben. Die Verleihung des Titels „Digitale Schule“ zeigt, dass wir aus den guten Bedingungen etwas machen.

Wilfried Kühner, Amtschef des Staatsministeriums für Kultus, und Harald Fisch, Geschäftsführer und Vorstand von MINT Zukunft e.V., überreichen die Auszeichnung als “Digitale Schule” an Vertreter des Lessing-Gymnasiums (Sylvia Risse, Tommy Greim, Michael Höhme). (c) Sophie Arlet, Museen der Stadt Dresden

Auszüge aus der Pressemitteilung

Wilfried Kühner, (c) Sophie Arlet, Museen der Stadt Dresden

„Der Freistaat Sachsen ist ein Land der Tüftler und Erfinder. Die Basis dafür liegt in einer starken MINT-Bildung. Diese Tradition führen wir fort, denn es ist der Schlüssel für Innovationen, die wiederum für Wohlstand und einen nachhaltigen Wandel sorgen“, so der Kultus-Amtschef Wilfried Kühner. Der Amtschef zeigte sich zudem begeistert, mit welchem Engagement die Schulen selbst aktiv werden. „Die Schulen sind wichtige MINT-Botschafter. Sie bauen Vorurteile gegenüber den naturwissenschaftlichen Fächern ab und wecken die Neugier. Die ausgezeichneten Schulen sind zugleich Vorreiter beim digitalen Wandel.“

Harald Fisch, (c) Sophie Arlet, Museen der Stadt Dresden

Harald Fisch, Geschäftsführer und Vorstand der Nationalen Initiative “MINT Zukunft schaffen!”: “Wir ehren in Sachsen Schulen, die sich erfolgreich als MINT-freundliche oder Digitale Schule beworben haben. Besonders freut es mich, dass sich unter den zu ehrenden Schulen einige befinden, die erneut ausgezeichnet werden. Zeigt dies doch, dass das intensive Engagement für den MINT-Bereich für die Schulen viele Vorteile bringt. Häufig genannte Vorteile sind: Engagierte Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für eine ausgezeichnete Schule; Firmen aus der unmittelbaren Umgebung lassen sich leichter für eine Kooperation gewinnen; die gesamte Schule befindet sich auf einem zukunftsorientierten Entwicklungspfad. Generell gilt: Die Bewerbungen waren auch dieses Jahr qualitativ wieder auf einem hohen Niveau. Es kann somit mit Fug und Recht gesagt werden: Einen hervorragenden Job haben Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und last but not least die Schulleitungen, die das Engagement aktiv unterstützen, auch dieses Jahr gemacht. Herzlichen Glückwunsch.”

In den letzten Jahren haben Schulen sich stärker für die Chancen der digitalen Bildung geöffnet. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Veränderung vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil weiter zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, hat die Nationale Initiative »MINT Zukunft schaffen!« die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet soll das Engagement der Schulleitungen und Lehrkräfte gewürdigt und bestärkt werden, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen.

Den Digitalen Schulen wurde es durch einen Kriterienkatalog ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden. Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst fünf Module:

1. Pädagogik & Lernkulturen
2. Qualifizierung der Lehrkräfte
3. Regionale Vernetzung
4. Konzept und Verstetigung
5. Technik und Ausstattung.

Die Module sind orientiert an der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ und wurden von Fachexpertinnen und Fachexperten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der u.g. Verbände entworfen. Die Ehrung „Digitale Schule“ ist wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig.

Benjamin Gesing, MINT Zukunft e. V.

Als "Digitale Schule" wurden 2022 geehrt:

  • Arwed-Rossbach-Schule, Berufliches Schulzentrum der Stadt Leipzig
  • Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium Dresden
  • Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium Döbeln
  • Gymnasium Dresden Pieschen
  • Gymnasium Dresden-Bühlau
  • Schule 5 im Stadtbezirk Mitte, Grundschule der Stadt Leipzig
  • Universitätsschule Dresden