10.03. Sächsischer Informatikwettbewerb
Theo Liebhauser und Franz Scholz vertreten des LGD in Dresden.
Seit 1997 wird der Wettbewerb alljährlich zu Schuljahresbeginn ausgerufen. Mit einer Teilnahme von nahezu 5.000 Schülerinnen und Schülern hat sich dieser Leistungsvergleich zu einem der zweitgrößten Informatikwettbewerbe in Deutschland entwickelt. Die Besonderheit dieses Wettbewerbs ist, dass er schulartenübergreifend Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schulen in Sachsen anspricht.
Bei den Regionalwettbewerben 2025 nahmen in diesem Jahr sachsenweit mehr als 500 Schülern an Gymnasien teil. Auch am LGD gab es im Dezember eine entsprechende Klausur. Der Sieger der Klassenstufe 7/8 Theo Liebhauser und der Bestplatzierte der Jahrgangsstufen 9/10 Franz Scholz qualifizierten sich in diesem Jahr für den Landeswettbewerb. Dieser fand am 10. März an der TU Dresden statt.
Nach der Anmeldung in der TU Dresden wurden alle Teilnehmer durch Frau Prof. Dr. rer. nat. Dr. hc. Christel Baier begrüsst. Sie ist Professorin für Algebraische und Logische Grundlagen der Informatik und im Januar 2025 zur Dekanin der Fakultät Informatik gewählt worden. Nach einigen organisatorischen Hinweisen wurden die Schüler auf die Computerkabinette verteilt. Nun hatten alle ca. zwanzig Minuten Zeit, um sich mit dem System und der installierten Software vertraut zu machen.
In der Klassenstufe 7/8 nahmen 21 Schüler am Landeswettbewerb teil. Die erste Aufgabe drehte sich diesmal um das „Französische Zwanzigersystem“. Das Vigesimalsystem ist ein Stellenwertsystem, das als Basis die Zahl Zwanzig verwendet. Eine mögliche Erklärung für die Existenz dieses Systems ist, dass zum Zählen und Rechnen neben den Fingern auch die Zehen verwendet wurden. Im ersten Teil mussten zunächst gegebene Zahlen übersetzt werden, bevor eine Computerlösung zur Übersetzung gefordert war. In den folgenden Teilaufgaben musste das Verfahren auf größere Zahlen erweitert werden.
In der zweiten Aufgabe mussten Routen im Dschungel ermittelt werden. Dabei konnten die Wege nur in Pfeilrichtung begangen werden und kosteten Vorräte bei der Durchquerung, die im erreichten Lager teilweise aufgefüllt werden konnten. Auch hier war wieder eine Computerlösung für 5-Lager-Routen gefordert. Nach vier Stunden endete die Arbeitszeit mit der Abgabe der Ergebnisse.
Ab dem 5. Mai werden die Ergebnisse vom Landeswettbewerb veröffentlicht.
Sylvia Risse

