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23.01. Wanderstiefel statt Skihelm

Die Klassen 6a und 6d vermissten in Oberwiesenthal den Schnee, hatten aber trotzdem eine erlebnisreiche Klassenfahrt.

Endlich - am 09.01.23 stand unser langersehntes Winterlager an. Voller Vorfreude starteten die Klassen 6a und 6d gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen Frau Engler, Frau Vetters und Sportlehrer Herrn Funke Richtung Oberwiesenthal. Es gab nur ein Problem: nach Schnee konnten wir vergeblich suchen. Stattdessen boten sich uns in Deutschlands höchstgelegener Stadt milde Temperaturen, Wind und Sprühregen. Doch davon ließen wir uns nicht abschrecken. Kurzerhand tauschten wir den Skihelm gegen Wanderstiefel - die „grüne Woche“ konnte beginnen.

Unsere Unterkunft in Oberwiesenthal entschädigte uns für das schlechte Wetter: Zweibettzimmer mit eigenem Bad, Badewanne und TV. Hier konnten wir es uns gutgehen lassen! Auch die Verpflegung ließ keine Wünsche offen.
Zwischen den Mahlzeiten gab es trotz gesperrter Pisten keinen Grund zur Langeweile:
Bei einer Wanderung ins nahegelegene Örtchen Neudorf lernten wir bereits am Montagnachmittag die Umgebung kennen. Von dort aus konnten wir gemütlich mit der Fichtelbergbahn zurückfahren. Am Dienstag konnten wir unser Glück kaum glauben: es hatte über Nacht einige Zentimeter geschneit. Wenn dies auch nicht für eine Pistenabfahrt reichte, genossen wir den frischen Schnee trotzdem bei einer Wanderung auf den 1214m hohen Fichtelberg. Auch am Nachmittag ging es sportlich zu: bei einem Bowling-Match wurde der Kampfgeist der Kinder geweckt. Den verregneten Mittwoch nutzten wir, um uns auch kulturell weiterzubilden: Herr Funke führte uns zu einigen Sehenswürdigkeiten der Stadt und begeisterte mit seinem Wissen zum stadtbezogenen Wintersport. Dieses Wissen wurde am Nachmittag sogleich erweitert: bei einer Führung durch das Oberwiesenthaler K3-Museum erhielten wir spannende Informationen über Jens Weißflog und Co.
Wenngleich die Fernseher in den Zimmern für die Kinder verlockend waren, verbrachten wir auch den Großteil der abendlichen Stunden lieber in Gemeinschaft: so wurden die Lehrerinnen beim Kartenspielen abgezockt und die Lachmuskeln beim Filmabend trainiert. Das Highlight folgte am letzten Abend: statt der traditionellen Schneetaufe gestalteten wir einen bunten Abend, an welchem es nun Aufgabe der Schüler war, für Unterhaltung zu sorgen. Tolle Beiträge kamen zustande: ob Flachwitzchallenge, Zaubershow oder ein ausgiebiger Stuhltanz - es war für jeden etwas dabei.
Geschafft, aber glücklich traten wir am Donnerstag den Heimweg an. Nach einer wunderschönen Woche sind wir uns einig: Schnee kann ja jeder! Wir haben das Beste aus unserer „grünen Woche“ gemacht!

V. Vetters