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16.01. Ahoj, Ústi

Zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer des LGD besuchten unsere tschechische Partnerschule.

Für 32 Kolleginnen und Kollegen des Lessing-Gymnasiums begann der diesjährige Pädagogische Tag mit einer Busfahrt in das 48 km südöstlich von Dresden gelegene Ústí nad Labem.

Eingebettet in die attraktive Landschaft des Elbtals verfügt die achtgrößte Stadt der Tschechischen Republik nicht nur über eine große Anzahl an kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten.

Über dem tiefen Tal der Elbe befindet sich auch die Grundschule ZŠ Elišky Krásnohorské (auch liebevoll „Unsere Eliška“ genannt), die seit 2012 die Partnerschule des Lessing-Gymnasiums ist.

Alljährlich finden in beiden Schulen Treffen und Veranstaltungen für Schüler und Lehrer statt, um über die Ländergrenzen hinweg wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Für den diesjährigen Besuch in unserer Partnerschule Ústí hatten sich die tschechischen Kolleginnen und Kollegen ganz einem Sprichwort verschrieben, das besagt: „Einen Gast in seinem Hause zu begrüßen, ist wie Gott selbst zu Gast zu haben.“

Das Kollegium wurde herzlich von Josef und Maria, den Initiatoren und Unterstützern der Schulpartnerschaft, empfangen. Seit Anbeginn sind die beiden Deutschlehrer federführend und mit Leidenschaft und großem Engagement dabei.

Nachdem Josef den Kolleginnen und Kollegen einen kleinen Einblick in das tschechische Schulsystem und seine Herausforderungen bot und Erfahrungen diesbezüglich ausgetauscht wurden, konnten sich die deutschen Lehrerinnen und Lehrer nach einer kleiner Stärkung selber ein Bild machen und in unterschiedlichen Fächern hospitieren. Anschließend führten Maria und Josef durch die Schule, in der alle Schüler und Lehrer Hausschuhe tragen.

Im Anschluss ging es mit der Seilbahn zum Mittagessen ins Restaurant (Větruše), in dem u.a. traditionelle Speisen gereicht wurden. Dem schlechten Wetter trotzend brach eine Gruppe danach mit Josef als Reiseleiter zu einem Stadtrundgang auf. Maria begleitete die andere Gruppe zur Dauerausstellung „Naši Němci" - „Unsere Deutschen“, die an die deutsche Minderheit in Böhmen, Mähren und Schlesien erinnert.

Was bleibt, ist ein ereignisreicher Tag voller Gastfreundschaft, persönlicher Begegnungen und interkulturellem Austausch. Dafür danken wir recht herzlich und freuen uns auf ein Wiedersehen: Děkujeme a loučíme se.

Elisa Schubert