10.12. Schülercamp der JIA
Gelungener Austausch zwischen drei sächsischen Gymnasien
Bereits zum zweiten Mal führten wir gemeinsam mit dem Tschirnhaus-Gymnasium Dresden und dem Franziskaneum Meißen ein Schülercamp im Rahmen der Junior Ingenieur Akademie durch. Nach einer Begrüßung durch unseren Schulleiter Herr Michael Höhme stellte Professor Sebastian Zug von der TU Bergakademie Freiberg in seinem Vortrag zunächst den Studiengang Robotik vor.
Als Hauptprobleme beim Einsatz von Robotern in Ortschaften benannte er die fehlertolerante Umgebungserfassung, das Energiemanagement sowie die Entwicklung großskaliger Anwendungen. Konfrontiert mit dem Problem „Ist Döbeln geeignet als Testfeld für autonome Roboter?“ waren die Schüler gefordert, mögliche Fragen oder Schwierigkeiten der Stadtverwaltung und der Bevölkerung bei der Umsetzung zu benennen. Danach stellte Herr Zug aktuelle Forschungsprojekte und Ergebnisse von Befragungen zum Robotereinsatz vor.
Ab 11.00 Uhr starteten in drei Zimmern die Workshops. Schüler jeder Schule hatten entsprechende Aufgaben zu den Sensoren am Arduino, der Programmierung des Calliope sowie der Codierung von Lego Spike-Robotern vorbereitet. Alle Gruppen waren gefordert, die Sensorwerte der Mikrocontroller auszulesen und entsprechend auszuwerten. Der Calliope-Roboter sollte beispielsweise einer Kreislinie folgen, während der Spike-Roboter Legoteile aus dem Spielfeld räumen musste. Viel zu schnell verging die Zeit, einige Gruppen bewältigten nicht das gesamte Aufgabenpensum. Aber Spaß hatten alle und wir verabschiedeten 13.30 Uhr unsere Gäste und sehen uns nächstes Jahr im Franziskaneum wieder.
Sylvia Risse








