14.10. Franzosen staunen übers Französisch

Schüler des Lessing-Gymnasiums für 14 Tage an Partnerschule in Evron / Im März 2016 Gegenbesuch geplant

Zum Schüleraustausch fuhren 24 Achtklässler des Lessing-Gymnasiums Döbeln in die Partnerschule im französischen Evron. Nach ihrer Rückkehr von der 14-tägigen Reise am Freitag berichten die Schüler Pascal Morgner aus der Klasse 8c und Philipp Hoffmann aus der 8a von den Erlebnissen:

Diese Schülerinnen und Schüler des Döbelner Gymnasiums verlebten 14 Tage in Frankreich. Foto: privat

Nach der 17-stündigen Fahrt in die Bretagne wurden wir an der Schule vom Schulleiter empfangen. Die ebenfalls anwesenden Gastfamilien unserer Austauschschüler haben uns mit einem ausgiebigen Essen sehr herzlich aufgenommen. Am nächsten Morgen war zeitiges Aufstehen angesagt: uns erwartete der erste Schultag am Collège Sacré-Coeur. Wir besuchten zwei Unterrichtsstunden in verschiedenen Klassen und Fächern, beispielsweise Englisch, Mathe und Musik. Am Tag darauf waren wir beim Bürgermeister von Evron. Er beantwortete unsere Fragen zu seiner Person und zur Stadt.Wir besichtigten die Basilika von Evron, die im romanisch-gotischen Stil erbaut ist und einen wunderschönen Altarraum besitzt.
Dann kam endlich der ersehnte Ausflug ans Meer: wir fuhren an den Atlantik zum Golf von Morbihan. Als wir dort ankamen, setzten wir uns bei strahlendem Sonnenschein an den Sandstrand und picknickten. Dank des prima Wetters ergab sich eine herrliche Aussicht auf den Ozean. Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien und unternahmen Ausflüge, so zum Beispiel zum Mont Saint Michel oder nach Paris. In der zweiten Woche unternahmen wir Fahrten zum Schloss in Saint Suzanne und zur beeindruckenden Kathedrale von Rennes. Dort wurden wir von einer Französin durch die Stadt geführt, die sehr gut Deutsch konnte und uns alles sehr verständlich erklärte.
Bei Projekt-Präsentationen in französischer Sprache informierten wir unsere Mitschüler und Lehrer über die Schule Sacré-Coeur, Sehenswürdigkeiten in und um Evron, Sportvereine und -arten sowie kulturelle Aspekte, wie erfolgreiche Filme oder beliebte Bücher in Frankreich. Die Franzosen zeigten sich beeindruckt von unseren Sprachkenntnissen.
Der Abschied fiel allen, besonders den Austauschschülern, schwer und so gab es einige Tränen. Auf der Rückfahrt ins geliebte Deutschland hielten wir in Paris, um den Eiffelturm zu erklimmen und die Umgebung zu erkunden.
In diesen Tagen haben wir viel Französisch gesprochen und die französische Küche genossen. Jetzt freuen wir uns schon auf den Gegenbesuch der Franzosen bei uns im März 2016. Dann werden wir und unsere Familien ihnen einen Einblick in unsere Kultur geben.

Döbelner Allgemeine Zeitung
14.10.2015