11.11. Courage-Gruppe vernetzt sich

Schüler des LGD nehmen am Landestreffen teil.

Am 01. Oktober machten sich einzelne Mitglieder der Gruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ auf den Weg zum jährlichen Landestreffen nach Leipzig. Die Veranstaltung war von der Courage - Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V. organisiert wurden, damit sich Courage-Gruppen aus der Region vernetzen können

Nach einer freundlichen Begrüßung durch die Veranstalter und ausreichend Informationen aus dem SoR-SmC-Netzwerk ging es dann für uns so richtig los. In einem sogenannten „Gallerie-Walk“ konnten wir uns Präsentationen anderer Gruppen ansehen und erfahren, was diese an ihren Schulen leisten. Ebenfalls stellten wir unsere bisherigen Aktionen vor und kamen sehr schnell mit anderen Engagierten ins Gespräch.

Als wir mit dem kreativen Austausch fertig waren, ging es für uns erst einmal in eine wohlverdiente Mittagspause. Am Nachmittag standen verschiedene Workshops auf unserem Plan. Während Nancy Delling etwas über die Codes und Styles von Rechtsextremen erfuhr, versetzte sich Cara Nöbel im Theaterworkshop in die Lage von Geflüchteten. Weniger kreative Workshops besuchten Lydia Creutz und ihre Betreuerin Emilia Loschinski. Die beiden setzten sich mit Themen wie „Meine Schule – Meine Rechte“ und der „(Re-)Aktivierung von SoR-SmC-Gruppen“ auseinander. Nach der zweistündigen „Weiterbildung“ ging es erneut in eine kurze Kaffeepause, bevor wir uns dann zum Abschluss in eine kurze Fragerunde stürzten.

Auf unserer Heimreise ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren. Anders als bei unserer Hinreise war uns nun klar, dass wir als Gruppe gute Arbeit leisten und locker mit anderen Courage-Schulen mithalten können. Doch, dass die „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“- Plakette am LGD mit Leben gefüllt wird, liegt nicht nur an uns allein, sondern auch an unsere Schulleitung, der Lehrerschaft und den Schülern, die unsere Angebote wertschätzen und ernst nehmen. Wir hoffen, dass dies so bleibt, denn bereits im Zug entwickelten sich viele neue kreative Ideen für weitere Projekte.

Emilia Loschinski