10.11. Russisch-Talente im Wettbewerb

Fremdsprachen haben am Lessing-Gymnasium einen hohen Stellenwert. Man fürchtet auch den europäischen Vergleich nicht.

Maria Shlykova, Fremdsprachenassistentin am Lessing-Gymnasium, bestätigt die hervorragenden Russisch-Kenntnisse der zehn Olympioniken. Die Besten könnten Russisch fast akzentfrei, meint sie. Am Donnerstag war Abschlussrunde der Russisch-Olympiade im Gymnasium. Die zehn Besten der Vorrunde traten beim Finale mit einem mündlichen Vortrag an – die Königsdisziplin bei Fremdsprachen. Das Wettkampfgericht: Russischlehrerin Monika Brosch und Maria Shlykova als Muttersprachlerin. Bewertet werden die Leistungen nach einem einheitlichen System, dem „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen“, erklärte Monika Brosch. Dadurch sei es sogar möglich, die Leistungen der Schüler über Ländergrenzen hinweg zu vergleichen. Am Ende landete Benno Schulz aus der 10 a auf dem dritten Platz. Ein Kopf -an-Kopf-Rennen lieferten sich Marina Boteva aus der 7 a und Maike Dettmer aus der 10 a. Zum Landesausscheid nach Leipzig im März fährt die Siebtklässlerin Marina Botera, obwohl sie rein rechnerisch eine Winzigkeit schlechter war. „Entscheidend war die Lebendigkeit ihrer Präsentation. Vor dem Wettbewerb müssen wir noch intensiv arbeiten und die Zehntklässler haben schon genug zu tun“, begründete Monika Brosch die Entscheidung.

Fremdsprachenunterricht bildet einen Schwerpunkt am Lessing-Gymnasium. Neben Englisch, Französisch und Russisch werden auch Latein und Spanisch unterrichtet. Fremdsprachenassistentin Maria Shlykova, die schon im vorigen Jahr über ein Stipendium des pädagogischen Austauschdienstes an der Schule gearbeitet hatte, zog es nach Döbeln zurück. „Ich habe mich ein zweites Mal beworben und gleich dazugeschrieben, dass ich wieder ans Lessing-Gymnasium will, weil es mir hier so gut gefällt“, sagte sie.

Jens Hoyer
DA 10.11.17

Die Sieger Marina Boteva (vorn von links), Maike Dettmer und Benno Schulz mit der Russischlehrerin Monika Brosch (hinten links) und der russischen Fremdsprachenassistentin Maria Shlykova.

Marina Boteva fährt zum Landesausscheid
Maike Dettmer gewinnt Russisch-Olympiade des LGD

Maike Dettmer aus der 10a des Döbelner Lessing-Gymnasiums hat die diesjährige Russisch-Olympiade gewonnen und hat Siebtklässlerin Marina Boteva und Zehntklässler Benno Schulz auf die Plätze verwiesen. Weil die 13-jährige Marina Boteva nur extrem knapp hinter der Siegerin landete und LGD-Russischlehrerin Dr. Monika Brosch und Fremdsprachenassistentin Maria Shylkova mit der Lebendigkeit ihres frei gehaltenen Abschlussvortrages und ausgezeichneter Aussprache überzeugt hat, ist sie diejenige, die am 22. März nach Leipzig zur Landesrussischolympiade nach Leipzig fährt.
Bereits im Oktober war die erste Runde unter den fünf Russischklassen der Stufen sieben bis zehn ausgetragen worden. Dabei ging es ums Hören, Lesen und Schreiben. Die besten zwei Schüler aus jeder Klassenstufe durften gestern schließlich noch ihre mündliche Sprachkompetenz unter Beweis stellen. Das unterschiedliche Alter der Schüler ist kein Problem, denn das Punktesystem des sogenannten Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens ermöglicht eine vergleichbare Bewertung. Für alle zehn Russisch-Experten gab es gestern noch einen von Dr. Monika Brosch liebevoll gepackten Präsentbeutel, in dem natürlich Russisch-Brot nicht fehlte.

DAZ 10.11.17