Eine historische Fundgrube

Schulmuseum ist voll von Schätzen

Im Keller des Lessing-Gymnasiums befindet sich eine wahre Fundgrube. Erinnerungen an Schulzeiten, die bis 1869 zurückreichen, wurden im Schulmuseum liebevoll archiviert und finden sowohl bei Ehemaligen wie bei jetzigen Schülern reges Interesse.

Prüfungsdokumente, Fotos, Klassenbücher, Teile von Schuluniformen oder Stundenpläne aus drei verschiedenen Jahrhunderten: Solch eine historische Sammlung können nicht viele Schulen aufweisen.


"Wir haben sogar das erste Klassenbuch von 1869 noch da", erzählt Heike Litzke, Leiterin des Schulmuseums, stolz. Die meisten Dokumente der Schulgeschichte sind private Schenkungen. "Viele Ehemalige sind im Förderverein des Gymnasiums tätig und haben somit engen Kontakt zur Schule. Sie trennen sich gern von ihren Erinnerungsstücken, denn sie wissen, dass diese bei uns gut aufgehoben sind", schätzt sie sich glücklich.

Dass es zu einer so reichhaltigen Sammlung kam, liegt an Hermann Schneider. Er war selbst Schüler und später Lehrer am Lessing-Gymnasium und begann Anfang der neunziger Jahre mit dem Sammeln von Dokumenten. Vor zwei Jahren übergab er alles dem Schulmuseum, das nun zu diversen Klassen- oder Ehemaligentreffen rege besucht wird.

"Aber auch viele jetzige Schüler staunen über die alten Dokumente, viele finden sogar ihre Eltern wieder, plaudert Heike Litzke.

U. Gierth
Döbelner Rundschau
2. Februar 2006

Foto: Döbelner Rundschau